Konzert- und Kongresshaus (KKH)

Einleitung

Braucht Konstanz ein Konzert- und Kongresshaus? Wo soll es stehen und wieviel darf es kosten? Dieses Thema ist ein Dauerbrenner in der Konstanzer Kommunalpolitik.

Am 6. Dezember 2003 lehnten die Konstanzer Bürger ein Konzert- und Kongresszentrum mit Hotel und Casino am Standort Klein Venedig ab. Allerdings kam kein gültiger Bürgerentscheid zustande, weil sich zuwenige Menschen an der Abstimmung beteiligten.

In diesem "Spezial" finden Sie Hintergrundinformationen zum Thema und zur Haltung der SPD.

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Geld, das Konstanz nicht mehr hat


Dr. Jürgen Ruff

(3.2.2010) Warum stimmen die Sozialdemokraten im Konstanzer Gemeinderat gegen das Konzert- und Kongresshaus auf Klein Venedig? Stadtrat Dr. Jürgen Ruff erklärt in einem Beitrag, den der Südkurier in der Rubrik pro & contra am 3. Februar 2010 nur unvollständig abgedruckt hat, warum:

"Am 21. März entscheiden wir Konstanzer, ob auf Klein Venedig ein Konzert- und Kongresshaus entstehen soll. Es war uns Sozialdemokraten ein wesentliches Anliegen, dass diese Entscheidung in die Hand der Bürger gegeben wurde, denn wir sind alle von den Konsequenzen betroffen und das über viele Jahre hinaus. Daher dürfen wir das Haus nicht nur danach beurteilen, ob es eine schöne Fassade oder eine gelungene Technik hat.

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SPD-Fraktion lehnt Kongresshaus ab

(28.1.2010) Nach monatelangen Beratungen hinter verschlossenen Türen beriet der Konstanzer Gemeinderat öffentlich über die Pläne auf Klein Venedig, ein Konzert- und Kongresshaus zu bauen. Nur so könne sich die Stadt Konstanz darauf verlassen, dass der Kostenrahmen von 48 Millionen Euro auch eingehalten werde, begründete Oberbürgermeister Frank die bürgerfeindliche Vorgehensweise. Ungelöste Verkehrsfragen und eine vollkommen ungesicherte Finanzierung sind die Gründe, warum die SPD im Gemeinderat das Projekt ablehnt. Der Gemeinderat beschloss in nichtöffentlicher Sitzung, dem Entwurf der Architekten Dietrich und Untertrifaller aus Bregenz den Zuschlag zu geben.

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Auf Klein Venedig drohen Irrwege

(15.5.2009) Oberbürgermeister Frank macht zur Zeit Werbung für ein Konzert- und Kongresshaus auf Klein Venedig. Eine Initiative "Bürger für Konstanz" unterstützt ihn dabei. Die SPD hat die Konzerthauspläne auf Klein Venedig abgelehnt. Denn ein Großparkhaus in unmittelbarer Seenähe ist ein städtebaulicher Irrweg. Jürgen Leipold, der Vorsitzende der SPD- Fraktion im Gemeinderat beschreibt, warum.

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Klein Venedig autofrei

SPD schlägt Verzicht auf Parkhaus vor - Wassertaxi als zusätzliches Nahverkehrsmittel?

(22.1.2009) Die SPD- Fraktion will den Autoverkehr vom Seeufer verbannen. Dies hat Konsequenzen für die weitere Planung des Konzert- und Kongresshauses auf Klein Venedig. Die Sozialdemokraten schlagen ein alternatives Verkehrskonzept vor, das auf ein zusätzliches Parkhaus und auf eine teure Unterführung verzichten könnte. Die Konstanzer Stadtverwaltung stellt sich jedoch auf stur und empfiehlt die Ablehnung des Konzepts. Der Technische und Umweltausschuss des Gemeinderats berät am Donnerstag, den 22. Januar 2009.

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Ohne Bürgerentscheid kein Konzerthaus

(2.10.2008) Bevor die Stadt Konstanz ein Konzert- und Kongresshaus baut, stimmen die Konstanzer Bürger darüber ab, ob sie diese Einrichtung überhaupt wollen. Mit 32 Stimmen beschloss der Gemeinderat am Donnerstag Abend, das Projekt einem Bürgerentscheid zu unterstellen. Die dafür notwendige Zwei- Drittel- Mehrheit ist zwar geschafft, offen bleibt aber, wann die Bürger zur Abstimmung gerufen werden. Ebenfalls noch unklar ist die Frage, über die abgestimmt werden wird. Ein Bürgerentscheid mache nur dann Sinn, wenn auch über den Standort entschieden werde, erklärte für die SPD Hanna Binder.

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Chance auf Stadthalle steigt

(19.6.2008) Gemeinderatsmehrheit will Klein- Venedig- Projekt deutlich abspecken

Bewußt hatte die SPD- Fraktion den Begriff "Stadthalle für Konstanz" in die Diskussion eingeführt: Endlich sollte in den Vordergrund rücken, was Konstanz wirklich braucht. Die Gemeinderatsfraktionen der SPD, der CDU und der Freien Wähler haben darauf nun eine gemeinsame Antwort gefunden und wollen noch vor der Sommerpause einen Grundsatzbeschluss des Gemeinderats herbeiführen.
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Luftbild: Peter Eich

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Warum eine Stadthalle?

(9.6.2008) Der Konstanzer Tourismus-Chef Norbert Henneberger lehnt eine Stadthalle ab. Denn da würden nur Konstanzer hingehen. Jürgen Leipold begründete gegenüber den Freunden der Philharmonie, warum die SPD genau diese Stadthalle will.

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Konstanz muss Stadthalle selbst bauen

Bürgerentscheid erforderlich – SPD-Mitgliederversammlung diskutierte Konzerthauspläne

(1.5.2008) "Wir wollen eine gute Stadthalle und kein Kongresszentrum," beschrieb der Fraktionsvorsitzende Jürgen Leipold die Position der SPD-Fraktion im Konstanzer Gemeinderat zur Diskussion über ein Konzert- und Kongresszentrum. Die SPD will - wie 2003 - einen Bürgerentscheid herbeiführen. Allerdings könne dieser erst dann stattfinden, wenn die Bürger wirklich etwas zu entscheiden haben. Doch entscheidungsreif sei im Moment noch nichts, zu jedem Aspekt von Planung und Finanzierung gebe es mehr Fragen als Antworten. mehr

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Stadthalle: Konstanz kann von Singen lernen

Ein Kommentar von Jürgen Leipold in Pro & Contra des Südkurier

(15.4.2008) Soll die Stadt Konstanz das Konzert- und Kongresshaus in Eigenregie bauen? Ja, sagt der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Gemeinderat, und benennt weitere wichtige Fragen. Der Kommentar erschien in der Rubrik Pro&Contra des Südkurier.

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Planen statt träumen

(24.1.2008) Zehn Jahre lang hat die Konstanzer Verwaltung vergeblich nach einem Investor für ein Kultur- und Kongresszentrum gesucht. Daher solle die Stadt endlich gleichberechtigt prüfen, ob und wie sie selbst ein solches Haus bauen und finanzieren könne. Schon vor Jahren hat die SPD diese Forderung aufgestellt, der Gemeinderat schloss sich in seiner Sitzung am 24. Januar 2008 dieser Erkenntnis an. Bis April muss die Stadtverwaltung Entscheidungsgrundlagen präsentieren.

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Nicht alles auf eine Investorenkarte setzen

(18.12.2007) Eine kleine, aber weitreichende Änderung im Stadtentwicklungsprogramm Konstanz 2020 will die SPD- Fraktion im Gemeinderat durchsetzen. Der Entwurf der Stadtverwaltung sieht vor, dass ein Konzert- und Kongresszentrum in Konstanz „privatwirtschaftlich finanziert und betrieben“ werden soll. Dagegen wendet sich der Fraktionsvorsitzende der SPD Jürgen Leipold und fordert die Streichung der Passage.
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Zeittafel: Das Konzert- und Kongresszentrum in Konstanz

Wie kam es zum Bürgerentscheid über das Kongresszentrum? Was passierte danach? Die Zeittafel zum Konzert- und Kongresszentrum beschreibt die Projektgeschichte während der Amtszeit von Oberbürgermeister Horst Frank.
Download der Zeittafel (56kb) (Stand: 5.3.2010)

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Kongresszentrum: OB wartet auf Kreuzlingen

(27.4.2007): SPD Antrag führt zur Diskussion im Gemeinderat
Die Planung auf Klein Venedig ist ins Stocken geraten. Bevor das neue Kreuzlinger Stadtoberhaupt Andreas Netzle sein Amt antritt, wird es keine Entscheidungen über weitere Planungsschritte geben, berichtete Oberbürgermeister Horst Frank im Gemeinderat.
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SPD will Klein-Venedig in Gemeinderat bringen

(28.2.2007) Unter der Federführung des städtischen Wirtschaftsförders Friedhelm Schaal arbeitet die Verwaltung an einer Investorenausschreibung für das Konzert- und Kongresshaus auf Klein Venedig.
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Broschüre: Planung Klein Venedig

(Februar 2007) So geht die Konstanzer Stadtverwaltung auf Investorensuche: Anhängende Broschüre wirbt für das Projekt Kongresszentrum und Wohnungsbau auf Klein Venedig. Download Broschüre Planung Klein Venedig (2,2 MB)

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Planung auf Konstanz abstimmen

(30.06.2006) „Wie kann ein Kongresszentrum erfolgreich realisiert werden?“ Im Konstanzer Rathaus sucht man seit dem Bürgerentscheid vor knapp drei Jahren vergeblich nach einer Antwort auf die Frage. Ein Blick über die Stadtgrenzen hinaus könnte helfen, meinte die SPD- Fraktion und holte sich auf einer Exkursion nach Reutlingen und Esslingen neue Anregungen.
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Ein Drittel weniger Gewerbesteuer wird die Stadt Konstanz 2010 einnehmen, sickerte zum Wochenende durch. Oberbürgermeister Frank reagierte sofort und verhängte eine Haushaltssperre und einen Einstellungsstopp. Ohne ausdrückliche Genehmigung der Kämmerei oder des OB persönlich darf kein Auftrag mehr erteilt und keine verwaiste Stelle besetzt werden. Die Stadtverwaltung zieht also die Notbremse.
Viele Bürger fragen nun: Wie


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